Familienaufstellungen
Ich persönlich habe eine Ausbildung zur Aufstellungsleiterin nach SDI®, und benutze auch Ansätze von Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer, bzw. deren Schüler.
Einige wenige von unzähligen Beispielen, wo Familienaufstellung wirkungsvoll eingesetzt werden:
Süchte
Burnout
Krankheiten
Eßstörungen
Depressionen
Erfolglosigkeit
Verhaltensstörungen
Eltern/Kind-Problematik
Partnerschaftsprobleme
seinen Platz im Leben finden
Bei Familienaufstellungen gibt es zwei grosse „Blickrichtungen“ Herkunftssystem
Gegenwartsfamilie
Abhängig von der vorgebrachten Problematik wird meist eines der beiden vorgenannten Systeme angeschaut – bei der Gegenwartsfamilie können hier auch vorherige Partner mit einbezogen werden – beim Herkunftssystem kann entweder die Beziehung zu Einzelnen aus dem mütterlichen oder väterlichen System oder eine Kombination angewendet werden.
Organisationsaufstellungen
Hier geht es um Probleme innerhalb von Organisationen, wie zB. Firmen, Vereinen, Behörden, aber auch Länder, wie zB:
Mobbing
Entlassungen
Erfolgskontrolle
Teamproblematik
Geschäftsübergabe
Geschäftsauflösung
Abteilungsprobleme
Entscheidungsfindung
Kunden- Lieferantenproblematik
Hier werden großteils zB die Mitglieder eines Teams aufgestellt oder die Personen, welche in ein spezielles Problem involviert sind – diese Aufstellungsform vermischt sich sehr oft mit Strukturaufstellungen, d.h. es kommen oft abstrakte Begriffe wie „der Erfolg“ oder „die Kunden“ als zusätzliche Elemente hinzu.
Ferner kommt es – vor allem in Familienbetrieben – sehr häufig vor, dass die Organisationsaufstellung in eine Familienaufstellung mutiert, weil die Wurzeln eines Problems sehr oft in diesen Bereich hinein reichen.
Strukturaufstellungen
Diese gehen zurück auf die Arbeit von Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer. Hier werden vor allem *abstraktere Themen* bearbeitet wie
Problembehandlungen
Entscheidungsfindungen
Ziel- und Visionsfindungen
Aufstellen von „Krankheiten“
Berufs-, Parnter- und sonstige Wechsel
Sichtbarmachen von Handlungsmöglichkeiten
Anders als bei Familien- und Organisationsaufstellung wird hier nicht unbedingt mit Personen, sondern mit abstrakten Begriffen wie „die Krankheit“, „das Problem“, „das Ziel“ gearbeitet – und dafür Personen aufgestellt, d.h. es wird nicht die Beziehung zwischen Personen betrachtet, sondern zB vom Klienten zu seiner Allergie, u.ä.